Antibiotika im ersten Lebensjahr
erhöhen Asthmarisiko
13. Jun. 2007 um 19:41 | Gesundheitsinfo | Permalink
Eine aktuelle Studie aus
den USA stützt erneut die - naturheilkundigen Therapeuten seit
Langem vertraute - These, dass das Immunsystem am Beginn des Lebens
durch vorhandene Bakterien, Viren und andere "Belastungen" lernt
und mit diesem "Lernen" stabiler und gesünder wird. Übertriebene
Hygiene und Antibiotika behindern dieses Lernen und erhöhen so das
Risiko später Allergien und z.B: Asthma zu erleiden.
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Aktuelle Studie beweist: Höheres
Allergierisko bei Kindern durch Einsatz von Antibiotika und
Impfungen
22. Mai. 2007 um 14:55 | Permalink
Der restriktive Einsatz
von Antibiotika,
fiebersenkenden
Mitteln und bestimmten
Impfungen
reduziert
das Risiko für allergische Erkrankungen und Sensibilisierungen bei
Kindern. Dies weist eine aktuelle Studie* nach, die mit
Forschungsmitteln der Europäischen Union und durch die Schwedische
Stiftung für wissenschaftliche Gesundheitspflege und
Allergieforschung gefördert wurde. Laut der Erhebung leiden Schüler
der von Rudolf Steiner gegründeten Waldorfschulen seltener an
Atemwegserkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma sowie an
Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien. Waldorfschüler erhalten
im Vergleich zu anderen Kindern deutlich seltener Antibiotika,
fiebersenkende Medikamente und Impfungen. Bei Kindern, die
Antibiotika verabreicht bekamen, beobachtet die Studie im Vergleich
zu Kindern, die nie Antibiotika erhielten, ein erhöhtes Risiko für
eine Atemwegserkrankung, Asthma oder Hautkrankheiten wie
Neurodermitis. Auch die Gabe von fiebersenkenden Mitteln ist laut
den Ergebnissen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verbunden,
dass die Kinder später an Asthma oder einer Hautkrankheit leiden.
*Flöistrup H, et al und die PARSIFAL Studiengruppe. Allergien und
Sensibilisierung bei Waldorfschülern. Der Merkurstab 2006, 59:
308-315.
Wie funktionieren Spiegelneurone? Die
biologische Grundlage von Intuition und Nachahmung
24. Jan. 2007 um 18:54 | Gesundheitsinfo | Permalink
Spiegelneurone
sind
Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs
die gleichen Reaktionen in den Nervenzellen auslösen, wie sie
entstehen würden, wenn dieser Vorgang nicht bloß passiv betrachtet
sondern aktiv gestaltet würde.
In den letzten Jahren hat die Entdeckung dieser Zellen und ihrer Funktion viel Aufsehen erregt, weil diskutiert wird, ob mit den Spiegelzellen der Schlüssel für das Verständnis von Empathie, Sprache und darüber hinaus für die Kultur gefunden worden sei. Autismus-Symptome werden von einigen Forschern mit einem unzureichenden Funktionieren der Spiegelneuronen in Verbindung gebracht.
SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 AULA bietet den Mitschnitt einer Sendung mit Professor Joachim Bauer, Freiburg an, der spannende Aspekte dieser Gehirnstruktur erklärt.
Hier finden Sie einen Link, der die Sendung des SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 AULA direkt an Ihrem Computer abspielt. Eine schriftliche Version der Sendung erhalten Sie mit einem Rechtsklick auf diesen Link.
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In den letzten Jahren hat die Entdeckung dieser Zellen und ihrer Funktion viel Aufsehen erregt, weil diskutiert wird, ob mit den Spiegelzellen der Schlüssel für das Verständnis von Empathie, Sprache und darüber hinaus für die Kultur gefunden worden sei. Autismus-Symptome werden von einigen Forschern mit einem unzureichenden Funktionieren der Spiegelneuronen in Verbindung gebracht.
SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 AULA bietet den Mitschnitt einer Sendung mit Professor Joachim Bauer, Freiburg an, der spannende Aspekte dieser Gehirnstruktur erklärt.
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Sozial und resonanzfähig - Warum wir
kooperieren wollen
24. Jan. 2007 um 18:30 | Gesundheitsinfo | Permalink
Unser
Gehirn ist ein soziales Organ, es ist angewiesen auf
zwischenmenschliche Kommunikation. Deshalb sind wir in erster Linie
auf Resonanz und auf Zusammenarbeit gerichtet. Das Gehirn belohnt
das Miteinander durch Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, die
Wohlbefinden erzeugen. Alle neuronalen Motivationssysteme sind
darauf ausgerichtet, Wertschätzung, Zuwendung, Bestätigung durch
andere zu finden.
Professor Joachim Bauer, Arzt für Psychosomatische Medizin an der Freiburger Universitätsklinik, zeigt, warum reiner Egoismus der menschlichen Natur zuwiderläuft.
Der südwestdeutsche Rundfunk bietet einen Vortrag des Freiburger Psychotherapeuten und Forschers J. Bauer an, der die Zusammenhänge erläutert.
Hier können sie den Vortrag direkt anhören
Hier finden sie eine schriftliche Version des Vortrages (.rtf, 31 kB).
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Professor Joachim Bauer, Arzt für Psychosomatische Medizin an der Freiburger Universitätsklinik, zeigt, warum reiner Egoismus der menschlichen Natur zuwiderläuft.
Der südwestdeutsche Rundfunk bietet einen Vortrag des Freiburger Psychotherapeuten und Forschers J. Bauer an, der die Zusammenhänge erläutert.
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Antibiotika bei Bronchitis ohne
großen Nutzen
08. Dez. 2006 um 18:44 | Gesundheitsinfo | Permalink
SOUTHAMPTON. Die
Bronchitis gehört zu den häufigsten Anwendungsgebieten für
Antibiotika. Oft erfolgt die Verordnung auf Wunsch der Patienten
oder aus der Sorge des Arztes heraus, er könnte eine sich
entwickelnde Lungenentzündung übersehen. Wichtige Gegenargumente
liefert eine randomisierte Studie im amerikanischen Ärzteblatt JAMA
(2005; 293: 3029-3035).Lesen Sie hier weiter ->
