Antibiotika im ersten Lebensjahr erhöhen Asthmarisiko
Eine aktuelle Studie aus den USA stützt erneut die - naturheilkundigen Therapeuten seit Langem vertraute - These, dass das Immunsystem am Beginn des Lebens durch vorhandene Bakterien, Viren und andere "Belastungen" lernt und mit diesem "Lernen" stabiler und gesünder wird. Übertriebene Hygiene und Antibiotika behindern dieses Lernen und erhöhen so das Risiko später Allergien und z.B: Asthma zu erleiden. Lesen Sie hier weiter ->
Aktuelle Studie beweist: Höheres Allergierisko bei Kindern durch Einsatz von Antibiotika und Impfungen
Der restriktive Einsatz von Antibiotika, fiebersenkenden Mitteln und bestimmten Impfungen reduziert das Risiko für allergische Erkrankungen und Sensibilisierungen bei Kindern. Dies weist eine aktuelle Studie* nach, die mit Forschungsmitteln der Europäischen Union und durch die Schwedische Stiftung für wissenschaftliche Gesundheitspflege und Allergieforschung gefördert wurde. Laut der Erhebung leiden Schüler der von Rudolf Steiner gegründeten Waldorfschulen seltener an Atemwegserkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma sowie an Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien. Waldorfschüler erhalten im Vergleich zu anderen Kindern deutlich seltener Antibiotika, fiebersenkende Medikamente und Impfungen. Bei Kindern, die Antibiotika verabreicht bekamen, beobachtet die Studie im Vergleich zu Kindern, die nie Antibiotika erhielten, ein erhöhtes Risiko für eine Atemwegserkrankung, Asthma oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis. Auch die Gabe von fiebersenkenden Mitteln ist laut den Ergebnissen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verbunden, dass die Kinder später an Asthma oder einer Hautkrankheit leiden. *Flöistrup H, et al und die PARSIFAL Studiengruppe. Allergien und Sensibilisierung bei Waldorfschülern. Der Merkurstab 2006, 59: 308-315.
Wie funktionieren Spiegelneurone? Die biologische Grundlage von Intuition und Nachahmung
Spiegelneurone sind Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Reaktionen in den Nervenzellen auslösen, wie sie entstehen würden, wenn dieser Vorgang nicht bloß passiv betrachtet sondern aktiv gestaltet würde.

In den letzten Jahren hat die Entdeckung dieser Zellen und ihrer Funktion viel Aufsehen erregt, weil diskutiert wird, ob mit den Spiegelzellen der Schlüssel für das Verständnis von Empathie, Sprache und darüber hinaus für die Kultur gefunden worden sei. Autismus-Symptome werden von einigen Forschern mit einem unzureichenden Funktionieren der Spiegelneuronen in Verbindung gebracht.

SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 AULA bietet den Mitschnitt einer Sendung mit
Professor Joachim Bauer, Freiburg an, der spannende Aspekte dieser Gehirnstruktur erklärt.

Hier finden Sie einen Link, der die Sendung des SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 AULA direkt an Ihrem Computer abspielt. Eine schriftliche Version der Sendung erhalten Sie mit einem Rechtsklick auf diesen Link.

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Sozial und resonanzfähig - Warum wir kooperieren wollen
Unser Gehirn ist ein soziales Organ, es ist angewiesen auf zwischenmenschliche Kommunikation. Deshalb sind wir in erster Linie auf Resonanz und auf Zusammenarbeit gerichtet. Das Gehirn belohnt das Miteinander durch Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, die Wohlbefinden erzeugen. Alle neuronalen Motivationssysteme sind darauf ausgerichtet, Wertschätzung, Zuwendung, Bestätigung durch andere zu finden.

Professor Joachim Bauer, Arzt für Psychosomatische Medizin an der Freiburger Universitätsklinik, zeigt, warum reiner Egoismus der menschlichen Natur zuwiderläuft.

Der südwestdeutsche Rundfunk bietet einen Vortrag des Freiburger Psychotherapeuten und Forschers J. Bauer an, der die Zusammenhänge erläutert.
Hier können sie den Vortrag direkt anhören

Hier finden sie eine schriftliche Version des Vortrages (.rtf, 31 kB).

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Antibiotika bei Bronchitis ohne großen Nutzen
PillenpackungSOUTHAMPTON. Die Bronchitis gehört zu den häufigsten Anwendungsgebieten für Antibiotika. Oft erfolgt die Verordnung auf Wunsch der Patienten oder aus der Sorge des Arztes heraus, er könnte eine sich entwickelnde Lungenentzündung übersehen. Wichtige Gegenargumente liefert eine randomisierte Studie im amerikanischen Ärzteblatt JAMA (2005; 293: 3029-3035).
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