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<title>WahlArzt RSS-Feed</title><link>http://wahlarzt.eu/index.html</link><description>Aktuelle Nachrichten&#x21;</description><dc:language>de-de</dc:language><dc:creator>wahlarzt@web.de</dc:creator><dc:rights>Copyright 2006 J&#xf6;rg Wahl</dc:rights><dc:date>2007-06-13T19:41:58+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2009 17:31:56 +0200</lastBuildDate><item><title>Antibiotika im ersten Lebensjahr erh&#xf6;hen Asthmarisiko</title><dc:creator>wahlarzt@web.de</dc:creator><category>Gesundheitsinfo</category><dc:date>2007-06-13T19:41:58+02:00</dc:date><link>http://wahlarzt.eu/page1/files/4e52b387df0a5ed403ae8e646046342c-7.html#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">http://wahlarzt.eu/page1/files/4e52b387df0a5ed403ae8e646046342c-7.html#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:16px Verdana, serif; "><br /></span><table border="0.000000" cellpadding="0.000000" cellspacing="0.000000"><tr height="0"><td valign="middle" width="0"><span style="font:14px Verdana, serif; font-weight:bold; ">zitiert aus: aerzteblatt.de</span></td><span style="font:16px Verdana, serif; "><br /></span></td><td valign="middle" width="0"><p style="text-align:right;" ><span style="font:14px Verdana, serif; ">13. Juni 2007<br /></span></td></tr></table></p><p><span style="font:14px Verdana, serif; ">Winnipeg - Kinder, die im ersten Lebensjahr mit Antibiotika behandelt wurden, erkranken sp&auml;ter h&auml;ufiger an Asthma. Dies zeigt eine Longitudinalstudie in Chest (2007; doi:10.1378/chest.06-3008), die erneut die Hygienehypothese st&uuml;tzt.  Die von dem Briten David Strachan 1989 aufgestellte Hygienehypothese besagt, dass der fehlende Kontakt von Kleinkindern mit den Antigenen von Krankheitserregern die Empf&auml;nglichkeit f&uuml;r allergische Erkrankungen wie Asthma steigert. Eine &uuml;bertriebene Hygiene und der fehlende Kontakt zu Haustieren gelten als m&ouml;gliche Ursache. Ebenso der h&auml;ufige Einsatz von Antibiotika, die vor allem zur Behandlung der Otitis media, aber auch von Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Im kanadischen Gliedstaat Manitoba erhalten 65 Prozent aller Kinder im ersten Lebensjahr Antibiotika. Viele dieser Kinder waren im Alter von sieben Jahren asthmatisch, wie Anita Kozyrskyj von der Universit&auml;t Winnipeg berichtet. Die Assoziation muss nicht kausal sein, da die Atemwegserkrankungen ja auch eine erste Manifestation des Asthmas sein k&ouml;nnen. Die P&auml;diaterin kann in ihrer Studie, die 13.116 Kinder von der Geburt bis zum siebten Lebensjahr verfolgte, eine Assoziation jedoch auch f&uuml;r den seltenen Einsatz von Antibiotika f&uuml;r nicht respiratorische Erkrankungen nachweisen. Diese Assoziation war mit einer Odds Ratio von 1,86 hier sogar besonders stark ausgepr&auml;gt. Diese Kinder erkrankten damit fast doppelt so h&auml;ufig an Asthma wie Kinder, die im ersten Lebensjahr keine Antibiotika erhalten hatten.  Ein zweifach erh&ouml;htes Risiko hatten auch Kinder, deren M&uuml;tter kein Asthma hatten (die also vermutlich ohne genetische Belastung waren). Einen &auml;hnlich ausgepr&auml;gten Einfluss hatte die Abwesenheit eines Hundes (als m&ouml;glicher Keimtr&auml;ger) in der Familie im ersten kritischen Lebensjahr bei Kindern, die gleich mehrfach Antibiotika erhalten hatten. Nach Ansicht des American College of Chest Physicians sollten Eltern diese Nachteile bedenken, wenn sie die Verordnung von Antibiotika w&uuml;nschen, die angesichts der hohen Verordnungszahlen kaum in allen F&auml;llen gerechtfertigt sein d&uuml;rfte. &copy; rme/aerzteblatt.de<br /></span><span style="font:14px Verdana, serif; font-weight:bold; ">Links zum Thema</span><span style="font:14px Verdana, serif; "><br />Abstract der Studie in Chest </span><span style="font:14px Verdana, serif; "><u><a href="http://www.chestjournal.org/cgi/content/abstract/chest.06-3008v1" rel="external">http://www.chestjournal.org/cgi/content/abstract/chest.06-3008v1</a></u></span><span style="font:14px Verdana, serif; "><br />Pressemitteilung des American College of Chest Physicians </span><span style="font:14px Verdana, serif; "><u><a href="http://www.chestnet.org/about/press/releases/2007/061107_1.php" rel="external">http://www.chestnet.org/about/press/releases/2007/061107_1.php</a></u></span><span style="font:14px Verdana, serif; "><br />Hygienehypothese </span><span style="font:14px Verdana, serif; "><u><a href="http://www.pubmedcentral.nih.gov/picrender.fcgi?artid=1838109&blobtype=pdf" rel="external">http://www.pubmedcentral.nih.gov/picrender.fcgi?artid=1838109&blobtype=pdf</a></u></span><span style="font:14px Verdana, serif; "><br /></span><span style="font:14px Verdana, serif; ">&copy; Deutsches &Auml;rzteblatt / Deutscher &Auml;rzte-Verlag </span><img class="imageStyle" alt="NachrichtenDruckversion" src="http://wahlarzt.eu/page1/files//page1_blog_entry7_1.jpg"width="1" height="1"/><span style="font:14px Verdana, serif; "> </span></p>]]></content:encoded></item><item><title>Aktuelle Studie beweist: H&#xf6;heres Allergierisko bei Kindern durch Einsatz von Antibiotika und Impfungen</title><dc:creator>wahlarzt@web.de</dc:creator><dc:subject>MedInfoBlog</dc:subject><dc:date>2007-05-22T14:55:52+02:00</dc:date><link>http://wahlarzt.eu/page1/files/7cee378727b81ad525b7fa5c90a3a14d-6.html#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">http://wahlarzt.eu/page1/files/7cee378727b81ad525b7fa5c90a3a14d-6.html#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:13px Verdana, serif; color:#003366;">Der restriktive Einsatz von </span><span style="font:13px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#003366;">Antibiotika</span><span style="font:13px Verdana, serif; color:#003366;">, </span><span style="font:13px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#003366;">fiebersenkenden Mitteln</span><span style="font:13px Verdana, serif; color:#003366;"> und bestimmten </span><span style="font:13px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#003366;">Impfungen</span><span style="font:13px Verdana, serif; color:#003366;"> reduziert das Risiko f&uuml;r allergische Erkrankungen und Sensibilisierungen bei Kindern. Dies weist eine aktuelle Studie* nach, die mit Forschungsmitteln der Europ&auml;ischen Union und durch die Schwedische Stiftung f&uuml;r wissenschaftliche Gesundheitspflege und Allergieforschung gef&ouml;rdert wurde. Laut der Erhebung leiden Sch&uuml;ler der von Rudolf Steiner gegr&uuml;ndeten Waldorfschulen seltener an Atemwegserkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma sowie an Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien. Waldorfsch&uuml;ler erhalten im Vergleich zu anderen Kindern deutlich seltener Antibiotika, fiebersenkende Medikamente und Impfungen. Bei Kindern, die Antibiotika verabreicht bekamen, beobachtet die Studie im Vergleich zu Kindern, die nie Antibiotika erhielten, ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r eine Atemwegserkrankung, Asthma oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis. Auch die Gabe von fiebersenkenden Mitteln ist laut den Ergebnissen mit einer h&ouml;heren Wahrscheinlichkeit verbunden, dass die Kinder sp&auml;ter an Asthma oder einer Hautkrankheit leiden. *Fl&ouml;istrup H, et al und die PARSIFAL Studiengruppe. Allergien und Sensibilisierung bei Waldorfsch&uuml;lern. Der Merkurstab 2006, 59: 308-315.</span>]]></content:encoded></item><item><title>Wie funktionieren Spiegelneurone?  Die biologische Grundlage von Intuition und Nachahmung</title><dc:creator>wahlarzt@web.de</dc:creator><category>Gesundheitsinfo</category><dc:date>2007-01-24T18:54:18+01:00</dc:date><link>http://wahlarzt.eu/page1/files/d442934667138088ac2e8952d50eb23f-5.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">http://wahlarzt.eu/page1/files/d442934667138088ac2e8952d50eb23f-5.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Was sind Spiegelneuronen?</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> - Im Folgenden lesen sie einen Artikel aus </span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><a href="www.gesundheit.de Link: http://www.gesundheit.de/wissen/medizinische-begriffe/spiegelneuronen/index.html" rel="external">gesundheit.de</a></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><br /></span><img class="imageStyle" alt="zweisamkeit" src="http://wahlarzt.eu/page1/files//page1_blog_entry5_1.jpg"width="180" height="135"/><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#415484;"><br />F&auml;llt ein Kind hin und schl&auml;gt das Knie auf, leiden die Eltern mit und f&uuml;hlen oft sogar den Schmerz. Begegnen wir einem Menschen im Bus, der uns kurz anl&auml;chelt, l&auml;sst uns dies spontan zur&uuml;ckl&auml;cheln und kann uns manchmal den ganzen Tag in gute Stimmung versetzen. Die Frage ist nun: Warum k&ouml;nnen wir ganz intuitiv mitf&uuml;hlen bzw. uns vorstellen, was in einem anderen Menschen vorgeht? <br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#415484;">Sensationelle Entdeckung<br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#415484;">Die Erkl&auml;rung dieser Ph&auml;nomene liegt in den erst k&uuml;rzlich von Wissenschaftlern entdeckten Spiegelneuronen. Das ist ein weit verzweigtes System von speziellen Nervenzellen in unserem Gehirn. Diese Nervenzellen werden durch die Gegenwart anderer Menschen aktiviert und rufen sozusagen spiegelbildlich die Gef&uuml;hle oder K&ouml;rperzust&auml;nde des anderen in uns wach. Spiegelneurone sind somit die neurobiologische Basis f&uuml;r unser intuitives Wissen und das Verst&auml;ndnis dessen, was andere Menschen f&uuml;hlen. Sie melden uns, was Menschen in unserer N&auml;he f&uuml;hlen, und lassen uns deren Freude oder Schmerz mitempfinden. Deshalb ist Lachen so ansteckend, umgekehrt aber auch eine gedr&uuml;ckte Stimmung. <br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#415484;">Lernen und Wissen</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#415484;"><br />Schon sehr fr&uuml;h imitieren Babys Gestik und Mimik der Eltern.&nbsp;Das Gesicht von Vater und Mutter ist - vom Blinzeln bis zum Grimassen schneiden - wie ein Spiegel f&uuml;r die Verhaltensweisen des Kindes. Die Forscher nennen dieses Verhalten, das in jedem von uns verankert ist, Resonanzverhalten. M&ouml;glich macht dies die jetzt entdeckten Spiegelneurone. Solche ausgel&ouml;ste Resonanzreaktionen haben jedoch nicht nur psychologische, sondern auch biologische Effekte, denn alle Erfahrungen, die wir in unserer Umwelt machen werden vom Gehirn in biologische Signale verwandelt. Durch diese Signale ver&auml;ndern sich nicht nur die Nervenzell-Verschaltungen des Gehirns, es ver&auml;ndert sich unser K&ouml;rper insgesamt. Was wir erleben, was uns von Anderen widerf&auml;hrt, beeinflusst und ver&auml;ndert uns &ndash; seelisch und auch k&ouml;rperlich. <br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#415484;">Praktische Anwendung</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#415484;"><br />Praktische Anwendung finden die Spiegelungsph&auml;nomene bei der Aufnahme und Weitergabe von Wissen,&nbsp;zum Beispiel f&uuml;r das Verst&auml;ndnis kindlichen Lernens. Aber auch in der Medizin gibt es Beispiele. So k&ouml;nnen Schlaganfallpatienten mit L&auml;hmungen an den Extremit&auml;ten ganz offensichtlich durch Beobachten von Arm- oder Beinbewegungen das Wiedererlernen von verlorenen Fertigkeiten beschleunigen.<br /><br />Copyright &copy; gesundheit.de 2007</span>]]></content:encoded></item><item><title>Sozial und resonanzf&#xe4;hig - Warum wir kooperieren wollen</title><dc:creator>wahlarzt@web.de</dc:creator><category>Gesundheitsinfo</category><dc:date>2007-01-24T18:30:07+01:00</dc:date><link>http://wahlarzt.eu/page1/files/4275303c59f560bbb0ab1580782141a2-4.html#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">http://wahlarzt.eu/page1/files/4275303c59f560bbb0ab1580782141a2-4.html#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Prof. Joachim Bauer</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> wurde am 1951 in T&uuml;bingen geboren. Nach seinem Medizinstudium in Freiburg und zwei Assistentenjahren als Arzt machte er eine klinische Ausbildung zum Internisten und habilitierte sich f&uuml;r Innere Medizin bei Prof. Wolfgang Gerok.  <br /><br />Anschlie&szlig;end an eine T&auml;tigkeit in den USA durchlief Prof. Bauer die Facharztausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie sowie in Psychosomatischer Medizin. Bauer machte eine zweite Habilitation f&uuml;r das Fach Psychiatrie und eine psychotherapeutische Ausbildung in Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie. Wissenschaftlich besch&auml;ftigte sich Bauer u.a. mit psychoimmunologischen Aspekten depressiver Erkrankungen sowie mit ethischen Fragen psychiatrischer Forschung. 1996 wurde Prof. Bauer f&uuml;r seine Forschungsarbeiten mit dem renommierten Organon- Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Biologische Psychiatrie geehrt.&nbsp;<br /><br />Prof. Bauer arbeitet heute als Leiter der Ambulanz an der Abteilung f&uuml;r Psychosomatische Medizin der Universit&auml;tsklinik Freiburg (&Auml;rztlicher Direktor: Prof. Dr. Michael Wirsching). Schwerpunkte seiner Arbeit sind Somatoforme St&ouml;rungen, Traumfolge-Krankheiten, Depressionen, Angsterkrankungen und beruflicher Burnout. Im Bereich Burnout befasst sich Bauer insbesondere mit Fragen der Gesundheit in p&auml;dagogischen Berufen (Lehrer und andere Erziehende). Bauer hat &uuml;ber 100 wissenschaftliche Artikel publiziert.&nbsp;<br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Zitate aus der Sendung:</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><br /><br />Die zentralen Thesen lauten: Wir m&uuml;ssen unser Menschenbild korrigieren, denn unser Gehirn ist in erster Linie ein &bdquo;social brain&ldquo;, es ist auf Kommunikation mit dem Anderen angewiesen, es ist auf soziale Resonanz und damit auf Kooperation angewiesen und quasi darauf geeicht.<br /><br />In der SWR2 AULA zeigt Bauer, warum vor allem unsere neuronalen Motivationssysteme immer dann auf Hochtouren laufen, wenn es um Wertsch&auml;tzung und Zuwendung geht.<br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;"><br />Was ist eine gute Beziehung:</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><br /><br />Keinesfalls bedeutet eine gute Beziehung, andere Menschen in Watte zu packen. </span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Erste Voraussetzung</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> f&uuml;r Beziehung</span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;"> ist Sehen und Gesehenwerden</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;">. Menschen wollen, auch aus neurobiologischer Sicht, dass man sie als Person wahrnimmt. Wenn sie dies sp&uuml;ren, erzeugt alleine dieser Umstand Motivation. Nichtbeachtung ist eine Beziehungs- und Motivationskiller und Ausgangspunkt f&uuml;r aggressive Impulse.<br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Das zweite Ingredienz</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> f&uuml;r Beziehung ist </span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">die gemeinsame Aufmerksamkeit.</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> Sich dem zuzuwenden, wof&uuml;r sich eine andere Person interessiert, ist die einfachste Form der Anteilnahme und hat ein erhebliches Potential, Verbindung herzustellen.<br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Drittes Element</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> ist die emotionale Resonanz, also </span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">die F&auml;higkeit, zu einem gewissen Grade auf die Stimmung eines anderen Menschen einzuschwingen</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> oder andere mit der eigenen Stimmung anzustecken. Resonanz l&auml;sst sich nicht erzwingen. Sie ist aber in einer Beziehung, gleich welcher Art, ein &uuml;beraus verbindendes, hochgradig motivierendes Element. Wem diese F&auml;higkeit nicht von Natur aus geschenkt ist, kann durch etwas innere Achtsamkeit zumindest verhindern, dass durch Nichtbeachtung dieses Elements in Beziehungen Schaden entsteht. Einer Kollegin, die gerade vom Tod ihres Haustieres berichtet, unvermittelt und in trockenem Ton zu sagen, dass wir schlie&szlig;lich alle einmal sterben m&uuml;ssen, w&auml;re ein Beispiel fehlender Resonanz.<br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Viertes Element</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> von Beziehung ist </span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">das gemeinsame Handeln</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;">. Etwas konkret miteinander zu machen, ist ein meist v&ouml;llig untersch&auml;tzter, tats&auml;chlich aber in hohem Ma&szlig;e Beziehung stiftender Aspekt. Bei einer Aktion selbst mit anzupacken, mit seinen Kollegen, dem Partner oder den Kindern ganz konkret etwas zu unternehmen und dies nicht zu delegieren, hinterl&auml;sst ein nachhaltiges Beziehungsengramm. Dies ist auch der Grund, warum sich Bequemlichkeit mit guter Beziehungsgestaltung grunds&auml;tzlich schlecht vertr&auml;gt. Sich in einer Beziehung nicht in Bewegung setzen zu wollen, wird von anderen zu Recht als Zeichen fehlender Motivation erkannt.<br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">F&uuml;nftes der Beziehungselemente </span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;">und gewisserma&szlig;en die K&ouml;nigsklasse der Beziehungskunst</span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;"> ist das Verstehen von Motiven und Absichten.</span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> Es gelingt meist nur dann, wenn auch die anderen vier Komponenten eingel&ouml;st sind. Verstehen erfordert ein immer wieder neues Nachdenken. Zu den verst&auml;ndlichen, aber nachteiligen Sparma&szlig;nahmen unseres Gehirns geh&ouml;rt, dass es sich das immer wieder neue Verstehen erspart und stattdessen anderen Menschen Motive und Absichten nach einem Schema unterstellt, das auf fr&uuml;heren, typischen Erfahrungen beruht. Das Ergebnis im Hinblick auf die aktuelle Beziehung im Hier und Jetzt ist dann nicht selten verheerend. Riesige Motivationspotentiale werden oft nur deshalb nicht ausgesch&ouml;pft, weil Einsch&auml;tzungen anderer Menschen vorgenommen wurden, ohne sie zu verstehen. Motive, Absichten, Vorlieben oder Abneigungen richtig zu erkennen und anzusprechen, ist eine entscheidende Voraussetzung daf&uuml;r, bei anderen Potentiale zu entfalten. Um jemanden zu verstehen, bedarf es nicht nur einer guten Beobachtungsgabe und intuitiver F&auml;higkeiten, sondern vor allem auch des Gespr&auml;chs.</span>]]></content:encoded></item><item><title>Antibiotika bei Bronchitis ohne gro&#xdf;en Nutzen </title><dc:creator>wahlarzt@web.de</dc:creator><category>Gesundheitsinfo</category><dc:date>2006-12-08T18:44:35+01:00</dc:date><link>http://wahlarzt.eu/page1/files/08a928f9c7de7cca8a92655fe07b8e4c-3.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">http://wahlarzt.eu/page1/files/08a928f9c7de7cca8a92655fe07b8e4c-3.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;">In den USA werden 55 Prozent aller Antibiotikarezepte f&uuml;r die Behandlung von Pharyngitis und akuter Bronchitis ausgestellt, hei&szlig;t es in der Pressemitteilung von JAMA. Dadurch entst&uuml;nden Kosten von 726 Millionen Dollar. Sie k&ouml;nnten gro&szlig;enteils eingespart werden, wenn die &Auml;rzte sich und ihre Patienten davon &uuml;berzeugen w&uuml;rden, dass eine &bdquo;Erk&auml;ltung&ldquo; medizinisch gesehen kein Grund f&uuml;r Antibiotika ist und der Husten durch diese Medikamente in der Regel auch nicht schneller verschwindet als bei einer rein symptomatischen Behandlung.<br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;">Genau zu diesem Ergebnis kommt eine randomisierte kontrollierte Studie von Paul Little von der Universit&auml;t Southampton in England. 807 Hausarztpatienten wurden auf drei Strategien verteilt: keine Antibiotikabehandlung, verz&ouml;gerte Antibiotikabehandlung oder sofortige Antibiotikabehandlung. In einer zweiten Randomisierung wurden die gleichen Patienten noch einmal in zwei Gruppen aufgeteilt. Die einen erhielten einen Flyer mit Hinweisen zur Erkrankung, bei den anderen erfolgte nur eine m&uuml;ndliche Beratung des Arztes. Um das zweite Ergebnis vorwegzunehmen: Das Austeilen von vorgedruckten Informationen konnte das ausf&uuml;hrliche Arztgespr&auml;ch nicht ersetzen. Der Arzt m&uuml;sste also im Gespr&auml;ch versuchen, seine Patienten von einer antibiotikafreien Therapie zu &uuml;berzeugen.<br /><br />Von den Patienten, die Antibiotika zur sofortigen Therapie erhielten, nahmen 96 Prozent die Medikamente ein. Bei der verz&ouml;gerten Verschreibung waren es 20 Prozent, und von den Patienten, die zun&auml;chst ohne Rezept nach Hause geschickt worden waren, erhielten 16 Prozent sp&auml;ter doch noch Antibiotika. <br /><br />Weder die sofortige, noch die verz&ouml;gerte Antibiotika-Gabe hatte einen relevanten Einfluss auf die Dauer des &bdquo;Hustens&ldquo; noch eines anderen Symptoms, auch wenn mehr Patienten sp&auml;ter angaben, die Antibiotika h&auml;tten ihnen geholfen.<br /><br />Mark Ebell von der Michigan State University in East Lansing weist im Editorial darauf hin, dass selbst Patienten mit leichtem Fieber oder gr&uuml;n gef&auml;rbten Sputum nicht unbedingt Vorteile von der Antibiotikatherapie hatten (JAMA 2005; 293: 3062-3064). Die &Auml;rzte sollten deshalb, so Ebell, den Mut haben, ihren Patienten zu erkl&auml;ren, dass eine akute Bronchitis in der Regel drei Wochen dauert, ob mit oder ohne Antibiotika. Wenn die Patienten dennoch auf einer Verschreibung beharrten, sollten sie zumindest zu einem zeitlich verz&ouml;gerten Behandlungsbeginn aufgefordert werden.<br /><br />Die &Auml;rzte sollten au&szlig;erdem andere M&ouml;glichkeiten einer Symptombesserung nutzen, meint Ebell. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssten die Patienten &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer beginnenden Pneumonie informiert werden. Sie sollten deshalb den Arzt erneut aufsuchen, falls die Symptome sich verschlechterten. /rme Links zum Thema<br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/293/24/3029" rel="external">Abstract der Studie im JAMA</a></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><br /><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><a href="http://pubs.ama-assn.org/media/2005j/0621.dtl" rel="external">Pressemitteilung von JAMA</a></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>Studie: Wenig Rauchen reduziert das Erkrankungsrisiko nicht&#xd;</title><dc:creator>wahlarzt@web.de</dc:creator><category>Gesundheitsinfo</category><dc:date>2006-11-28T19:40:00+01:00</dc:date><link>http://wahlarzt.eu/page1/files/c57a735dbe000236281569673c818b1a-2.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">http://wahlarzt.eu/page1/files/c57a735dbe000236281569673c818b1a-2.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[<img class="imageStyle" alt="nonsmoking" src="http://wahlarzt.eu/page1/files//page1_blog_entry2_1.jpg"width="78" height="79"/><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;">Das Deutsche &Auml;rzteblatt berichtet </span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26584" rel="external">(Artikel D&Auml;)</a></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> &uuml;ber eine Langzeitstudie aus Norwegen, die am Dienstag im Fachblatt Tobacco Control&nbsp; (2006; 15: 472-480) der British Medical Association (BMA) </span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"><a href="http://tc.bmj.com/cgi/content/full/15/6/472" rel="external">(Originaltext - english)</a></span><span style="font:12px Verdana, serif; color:#3f5484;"> ver&ouml;ffentlicht wurde. Sie untersucht rund 50.000 M&auml;nner und Frauen und kommt zu dem &uuml;berraschenden Schluss: &bdquo;Es gibt keine Belege daf&uuml;r, dass starke Raucher, die ihren t&auml;glichen Zigarettenkonsum um mehr als 50 Prozent reduzieren, das Risiko eines vorzeitigen Todes deutlich senken&ldquo;. </span><span style="font:12px Verdana, serif; "><br /></span><span style="font:12px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;">Nur vollst&auml;ndiges Nichtrauchen senkt langfristig das Krankheitsrisiko.</span><span style="font:13px Verdana, serif; font-weight:bold; color:#3f5484;"><br /></span>]]></content:encoded></item></channel>
</rss>